Nach Anchorage

Von Whitehorse ging es über den Alaska Highway vorbei an rauer landschaftlicher Schönheit mit wolkenverhangenen Berge, eben Yukon-Stimmung. (Yu-kun-ah bedeutet „großes Pferd“) Auf dem Weg nach Tok kam ein Schwarzbär bis an die Straße, leider mit einer verletzten rechten Pfote. Der Distrikt – Ranger musste benachrichtigt werden, um das Tier zu erschießen, denn es würde den Winter nicht überleben. Das ist auch raue Natur! Er ging mir lange nicht aus dem Kopf. Ein Kojote brachte mich auf andere Gedanken. Danach überquerten wir die Grenze nach Alaska wieder mit allen langwierigen Formalitäten. Die weltberühmte „Trans-Alaska-Pipeline“,1973-1977 gebaut, 1.280 km lang, führt über 13 Flüsse, drei Gebirgsketten und von Prudhoe Bay zum eisfreien Hafen von Valdez. Hier im Hafen können Lachsangler ihre Beute fachgerecht zerlegen lassen. Die Fähre von Valdez fährt ca. 6 Stunden vorbei an kalbenden Gletschern, von denen der Columbia Gletscher der bekannteste ist. Das anfänglich unbeliebte Wetter entwickelte sich bis zur Ankunft  Anchorage zu einem schönen Sonnenuntergang. Elche leben in den Vororten der Stadt und sind keine seltenen Gäste.

 

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